| Einen pinkfarbenen Totenkopf oder doch lieber den Papagei auf der Schulter? Auf der Berliner Tattoo-Messe haben internationale Spitzentätowierer drei Tage lang Tattoos gestochen, die weit entfernt sind von Einheits-Tribal und Sternchen-Tätowierung. Black Rat Tattoo", "Endless Pain" und "Apocalypse Tattoo" - die Namen der Tätowierstudios, die hier in großen Bannern über den Ständen zu lesen sind, versprechen jede Menge Vergnügen. Johanna kann gar nicht hinsehen: Ge Zhou tätowiert gerade ihren Fuß. Ein rot-braunes, filigranes Etwas aus Blüten und chinesischen Schriftzeichen. Ge Zhou gilt als Ikone in der Szene. "Es ist eine Ehre, von ihm tätowiert zu werden", sagt Johanna. Der Chinese ist einer von 174 Spitzentätowierern, die bei der 18. Tattoo-Convention in der Berliner "Arena" zeigen, was sie können. Und schnell wird klar: Hier entstehen keine "08/15"-Ornamente, hier werden Kunstwerke geschaffen. Poppige Bilder und Schriftzüge gefragt "Die Zeit des Arschgeweihs ist Gott sei Dank vorbei. Das will heute keiner mehr", sagt Veranstalter Frank Weber und verzieht das Gesicht. Mit Grauen erinnert er sich an die letzten Jahre, in denen "alle Frauen dieser Welt" etwas Besonderes haben wollten und am Ende sah ein Steiß aus wie der andere. Tschüss Arschgeweih, hallo "New School": Bunte, verzerrte, ziemlich poppige Bilder sind der neueste Schrei der Szene. Wer nicht auf Bilder steht: Auch Schriftzüge sind wieder modern. Aber nicht irgendwelche, sondern solche im Cadillac-Style: Der Name der Freundin oder das Lebensmotto stehen nicht mehr in eckiger Tribal-Schrift auf der Wade, sondern in schön geschwungener Schnörkelschrift im Stil der 50er Jahre. Die Besucher finden's schick. Denn eigentlich könnte das hier auch ein Rockabilly-Fantreffen sein. Die Frauen tragen vorwiegend gepunktete Teller-Röcke, an ihren Ohren hängen Plastik-Kirschen. Die Männer scheinen die Haartolle wieder entdeckt zu haben. Sie alle blättern in den unzähligen Ordnern, die an den Ständen ausliegen. Die Auswahl führt bei vielen zu einer Überforderung. Maike aus Berlin fragt fast verzweifelt: "Was soll ich mir denn nun stechen lassen? Den tropischen Regenwald mit dem Papagei aufs Schulterblatt oder doch lieber den pinkfarbenen Totenkopf auf die Leiste?" "Was für ´ne Freak-Show" Bei so viel Entscheidungsschwäche kann nur eine helfen: Isobel Varley. Die Engländerin ist die meist tätowierte Frau der Welt. Zusammen mit der meist gepiercten Frau der Welt, Elaine Davidson, präsentiert sie sich jetzt dem Publikum. Zehn Minuten lang laufen beide auf der Bühne hin und her. Frau Varley, die ihr Alter nicht verraten will, aber um die 60 Jahre alt sein müsste, ist am gesamten Körper, außer im Gesicht, tätowiert. Die Gesichtszüge von Frau Davidson hingegen sind nicht mehr zu erkennen: An ihrem Körper hängen vier Kilogramm Metall. Zusammen springen beide Damen wild auf der Bühne herum und feiern sich gegenseitig. Hunderte Menschen vor der Bühne gucken, als spiele sich vor ihren Augen gerade ein Verkehrsunfall ab. Offene Münder, aber weggucken kann trotzdem keiner. "Wow", ruft begeistert ein Zuschauer, "Was für ´ne Freak-Show", lästern zwei junge Frauen. Wenig später beginnt der Contest-Marathon: Im Zehn-Minuten-Takt werden jeweils das schönste Farb-, Schwarz-Weiß-, traditionelle, Ornament- und Chinesische Tattoo gekürt. Die vierköpfige Jury guckt in Dekolletés, fasst auf Waden und begutachtet den ein oder anderen Po. Wie genau sind die Konturen gezeichnet? Ist die Komposition kreativ? Leuchten die Farben? Kür der Tattoo-Queen Dann der Contest-Höhepunkt: Die Wahl der Tattoo-Queen 2009. Sechs Frauen haben es in die Endauswahl geschafft, sagt der Moderator und verschweigt, dass sich auch nur sechs beworben haben. Schon zwei Mal mussten Christine, Bianca, Trang, Elke, Nadine und Karen auf die Bühne, um sich einmal im "Streetstyle", ein anderes mal im "Sexy Look" zu zeigen. Jetzt müssen sie im Abendkleid ihre Tätowierungen präsentieren. Das schnelle Umziehen ist stressig, für Zickenkrieg ist keine Zeit. Nur über Nadines angeblichen Silikon-Brüste wird heimlich gelästert. Janine WagnerTattoo-Queen 2009Jury-Mitglied Mike ist vom Berufsverband deutscher Tätowierer. Er guckt kritisch, gibt aber zu: Um das Tattoo geht's hier eigentlich nicht wirklich. "Wichtig sind Ausstrahlung und Präsentation. Wir wollen hier weder Frauen, die sich auf der Bühne räkeln, noch solche, die sich gar nicht bewegen können", und deutet auf Bianca, die zwar ein Tattoo hat, dafür aber irgendwie keine Lust auf die Show. Ohne ein Lächeln schleicht sie über die Bühne - das Publikum ist enttäuscht. Am Ende wird die 30-jährige Karen aus Kiel zur "Tattoo-Queen 2009" gekürt. Karen darf zwar keine repräsentativen Aufgaben erfüllen, dafür aber zu einer anderen Tattoo-Convention, irgendwo ins europäische Ausland reisen. Marilyn Manson auf der Wade Zur gleichen Zeit an Stand 58: Sven aus Brandenburg lässt der ganze Contest-Trubel völlig kalt. Bei "Usual Tattoo" lässt sich er sich etwas stechen, das eher weniger "usual" ist: Der 22-Jährige lässt sich das Portrait von Sänger Marilyn Manson auf die Wade stechen "Der ist halt so cool, mein totales Vorbild." Marilyn ist Svens erstes Tattoo. Lange hat er auf diesen Tag gewartet. "Hier sind die besten Tätowierer der Welt, in Brandenburg kann ja so was keiner." Bereuen, so sagt Sven, wird er dieses doch etwas extreme Ausleben seines Fanseins bestimmt nicht. Und wenn doch: auch kein Problem. Am Stand gegenüber wirbt ein Team aus Reutlingen für "Tattoo-Entfernung per Laser". |
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Berlin: Auf Tattoo-Messe wird Kunst auf der Haut gefeiert
Chasity - Artistry of Unsound Minds
Some of you might know about the Blood, Sex & Ink Tour which will be held in Melbourne and Tasmania, Australia in 2009 !!
So, in accordance to that, I would be bringing something closer to home for the folks here and also to those who will be visiting the Singapore Tattoo Convention in January 2009 !!
This is not a tour but more of a private event where 3 main elements will be showcased - Inking on Skin & Paper and Photography, brought to you by Immortal Tattoos, Singapore.
Venue : Immortal Tattoos, Singapore
Date : 8th Jan 2009 - 12th Jan 2009
Time : Not Confirmed
*5 human canvases to be Inked.
*5 Artist of Different Medium to put their flavors on Paper.
*8 Females with Tattoos to be Photographed.
Want to be part of it?
Do let us know on why we should choose you for this one time event in a lifetime !!
Just email me @ Immortal_Tattoos@mail.com
Please note -
*Ladies who wish to be Photographed should email their pictures.
*Artist should email their artwork.
*The Human Canvases are free to give an idea of what they want but at the end of the day, its entirely up to the artist.
Polizei: Brandstiftung im Tattoo-Studio
| Feuer in Wohn- und Geschäftshaus an der Oberen Königsstraße - Schaden von 50 000 Euro entstanden. KASSEL. Tätowierungen mit der heißen Nadel werden in diesem Studio vorerst nicht mehr gemacht werden können. Ein Feuer hat in der Nacht zu Freitag ein Tattoo-Studio an der Oberen Königsstraße zerstört. Die Brandermittler des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo gehen nach dem derzeitigen Stand von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Vermutlich hat ein bislang unbekannter Täter die Oberlichtscheibe eingeschlagen und dann ein Feuer im dortigen Bereich gelegt. In diesem Zusammenhang hatte sich auch ein Zeuge bei der Polizei gemeldet, der kurze Zeit vor der Entdeckung des Feuers eine Person über die Obere Königsstraße in Richtung Friedrichstraße hat laufen sehen. Diese Person soll mit einer schwarzen Jacke und einer hellen Hose bekleidet gewesen sein. Auf dem Kopf soll sie eine schwarze Pudelmütze getragen haben. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter KS - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt das Kommissariat K 11. Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin Tel: 0561 / 910 1021 |
Technorati-Tags: Tattoo, Piercing, Kassel
2 Koi
Its been awhile since I have updated anything in here... Been busy with life ( Even though it sucks most of the time ) and new projects. Well, anyway, did this piece a day ago. Enjoy !
Tattoo-Motive fürs Bike-Leder
Für die Saison 2009 präsentiert Dainese in limitierter Auflage den Kombi Tattoo Ykz. Prof. in einer neuen Designsprache: Antike Symbolen von Kriegern ferner Zeiten gepaart mit innovativer Lederverarbeitung. Kampf-Ornamente und Samurai-Dekos Beim Konzept Tattoo dreht sich alles um die Tätowierungskunst. Sie soll den Stil des modernen Motorradfahrers so interpretieren, wie sie im Laufe der Jahrhunderte den Stil mutiger Kämpfer ausgedrückt hat: Ornamente, die an antike Samurai-Dekorationen erinnern, vereinen sich mit Verzierungen im Maori-Stil zu einem hellen Muster auf dem schwarzen Hintergrund des Kombis. Das außergewöhnliche Design wurde vom australischen Künstler Luca Ionesco exklusiv für Dainese kreiert und ist das Ergebnis eines Lasersystems, das weißes Känguruhleder und Lorica zu einem “Sandwich” vereint. Durch den Verarbeitungs- und Nähprozess wird der Dekor bzw. die Tätowierung auf der Lorica-Außenschicht realisiert, die im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblättert wird, um das darunter liegende Muster zu enthüllen. Käufer sind Mitglied im Tattoo-Club Der Tattoo Lederkombi wird in Italien in limitiert nummerierter Auflage hergestellt. Durch die Online-Registrierung des Kaufs wird jeder Kunde Mitglied des exklusiven Tattoo-Clubs. Bei der Aufnahme erhält er ein Buch, das die Philosophie des Projektes illustriert: das Ästhetik-Konzept der Technologie. Dem Buch liegt ein Stück laserbehandeltes Leder mit der fortlaufenden Nummer des Modells Tattoo Prof. und dem Namen des Käufers bei, der auch in den Kombi integriert werden kann. Der Kombi verfügt über Sicherheitsvorrichtungen, die man in allen Dainese-Profikombis findet. Zugelassene Verbundfaserprotektoren und eingespritzte Schulterpolster sorgen für optimalen Aufprallschutz. Hervorragende mechanische, reiß- und reibungsfeste Leistungen werden durch die Verwendung von Känguruhleder in den Bereichen mit Laserverarbeitung und durch eine doppelte Rindlederschicht an den am stärksten beanspruchten Stellen garantiert. Maximaler Komfort Die Ergonomie ist das Ergebnis einer gründlichen Studie über die Dynamik von Bewegungen. Die patentierten biaxialen Gummibänder wirken gemeinsam mit den elastischen Einsätzen an Ellbogen und Knien. Die Einsätze aus elastischem Gewebe in den Gelenkbereichen sorgen beim Kombi Tattoo Ykz Prof. für den maximalen Komfortstandard. |
Quelle: MotorVision/Ralf Schütze
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Technorati-Tags: tattoo, piercing, equipment
Schadenersatz wenn «Bio-Tattoo» nicht verschwindet
| Karlsruhe (dpa/tmn) - Wenn ein sogenanntes Bio-Tattoo doch nicht wieder verschwindet, muss der Tätowierer für die Kosten der Entfernung aufkommen. Das ist zumindest dann der Fall, wenn er deutlich damit geworben hatte, dass sich die Tätowierung von allein wieder auflöst. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe hervor (Az.: 7 U 125/08). In dem Fall verlangte eine Frau von einer Tätowiererin Schadenersatz und Schmerzensgeld, weil sich ein «Bio-Tattoo» entgegen der Ankündigung nicht auflöste und nun per Laserbehandlung entfernt werden soll. Die Tätowiererin hatte 1998 damit geworben, dass sich das Tattoo innerhalb von 3 bis 7 Jahren wieder in Nichts auflösen würde. Die Klägerin vergewisserte sich vor dem Stechen des Motivs noch einmal. Sie erhielt die Antwort, dass sich die Tätowierung in jedem Fall vollständig verflüchtigen werde, da sie nur in die oberste Hautschicht eingefräst werde und nur Biofarben verwendet würden. Das Tattoo, eine stilisierte Sonne um den Bauchnabel herum, ist nach Angaben des Gerichts aber auch heute «lediglich etwas verblasst». Da die Klägerin unstreitig kein dauerhaftes Ornament wollte, bekam sie Recht.(Womit mal wieder gezeigt wurde das es sowas wie Bio-Tattoo`s nicht gibt!) |
Technorati-Tags: Bio-Tattoo, Tattoo
Das Tattoo-Sourcebook von TattooFinder.com wird bei der Dubliner Tattoo-Messe erstmals im Vereinigten Königreich vorgestellt
| DENVER, November 10 /PRNewswire/ -- - Das Tattoo Sourcebook setzt sein offizielles Debüt ausserhalb der Vereinigten Staaten fort, und die Couture-Künstlerin Friday Jones von Tattoofinder setzt die Veröffentlichungsbemühungen des Unternehmens auf der Dublin Tattoo Convention, die vom 7. bis 9. November 2008 stattfindet, fort. Das Tattoo Sourcebook, das diesen September veröffentlicht wurde, hat tattoofreundliche Kunstwerke gemeinsam mit Beiträgen und Kommentaren von berühmten Flash-Künstlern und Tätowierern wie Guy Aitchison und Lyle Tuttle auf Glanzpapierseiten gebracht. Mit einer Sammlung von fast 2.000 Bildern ist es die grösste Kollektion von qualitativ hochwertigen Tattoo-Kunstwerken, die jemals in Buchform veröffentlicht wurde. Auf seinem Weg nach Europa in dieser Woche wird das Tattoo Sourcebook in exklusiven Werbeauftritten und Autogrammstunden bei der 6. Internationalen Dublin Tattoo Convention präsentiert werden. Nach derselben Vorgehensweise bei "The Denver Tattoo Convention: Museum of Skin" (19. bis 21. Sept.), bei der die offizielle Veröffentlichung mit der heissesten Farbparty und dem angesagtesten Wettbewerb von TattooFinder.com gefeiert wurde, war das Buch ausverkauft. Die berühmte New Yorker Couture-Tätowiererin Friday Jones, die ebenfalls Künstlerin bei TattooFinder.com und im Tattoo Sourcebook vertreten ist, wird in Irland den Startschuss zur Buchpromotion im Vereinigten Königreich geben und als Gastgeberin von Autogrammstunden und anderen Werbeveranstaltungen agieren. Jones, die erst vor kurzem ihren "Stempel" (sozusagen) auf Audrey O'Day und D. Woods von Danity Kane hinterlassen hat, hat sich einen Kundenstamm aufgebaut, zu dem u.a. Angelina Jolie, Janeane Garofalo und andere Stars zählen. Mit diesem ersten Buchprojekt von TattooFinder.com füllen Barnes & Noble und HarperCollins gleichzeitig eine Marktlücke und honorieren eine lange Tradition der Tattookunst. Traditionellerweise wurde "Farbsuchenden" eine beschränkte Kollektion von Tattoodesigns angeboten, und sie waren dem Druck ausgesetzt, sich vor Ort entscheiden zu müssen. TattooFinder.com ist der Wegbereiter für das einzige Vertriebsmodell für Tattoodesign mit einer der grössten und qualitativ hochwertigsten Online-Sammlungen von Tattookunst auf der ganzen Welt, das nun mehr als 24.000 Designs umfasst. Mit tattoofreundlichen Kunstwerken der Spitzenklasse, gebunden und veröffentlicht, können Tattoofans sich bei der Suche nach einem Design Zeit lassen und haben Zugang zu tausenden von Bildern zu einem erschwinglichen Preis. Eine vollständige Pressemappe für TattooFinder.com kann unter http://tattoos-101.tattoofinder.com/press-media gefunden werden. Tattoofinder.com ist ein Geschäftsbereich von Flash2xs.com, LLC, einem internetbasierten Unternehmen mit Sitz in Denver (Colorado), das sich im Eigentum von Lou Bardach, Rachael Bardach, Brett O'Connor und Brad Hutchison befindet. Lou Bardach, Brett O'Connor und Brad Hutchison waren seit Mitte der 1990iger Jahre mit der Entwicklung von Internetanwendungen sowie in den Bereichen Grafikdesign und Online-Marketing beschäftigt, Rachael Bardach ist seit 1991 als Tätowiererin tätig. Die Website Tattoofinder.com wurde im Januar 2003 gestartet, und Mitglieder dieses Teams verkaufen seit den frühen 1990iger Jahren Tattoovorlagen. |
Distributed by PR Newswire on behalf of TattooFinder.com
Down with the Sickness
Its been awhile since I have updated this blog. I have been busy with new projects at the moment and I was down with a viral infection to my throat (Damn Pizzas !! ) and I was not in the right condition to tattoo for the past 1 week or so. I am still recovering from it and I would be back tattooing in couple of days...Hopefully !!
Sorry to keep you guys waiting !!
Nervenkitzel total: Augen-Tattoos
| Wer glaubt, in Sachen Tattoos schon alles gesehen zu haben, wird sich die Augen reiben. Denn ebenjene können auch per Nadel gefärbt werden – obwohl das Risiko besteht, für immer zu Erblinden…Ein Tattoo auf dem Oberarm, ein Piercing in der Lippe oder ein Branding auf dem Rücken – alles Schnee von gestern: Jetzt gibt’s einen Nervenkitzel für ganz harte Kerle: Augentattoos. Der Preis, den er für die Schönheit gewillt ist zu zahlen, könnte augenscheinlich aber hoch sein: Das Risiko blind zu werden ist nicht unerheblich. Und der Fabrikarbeiter weiss das auch: Der 20-Jährige hat einen IQ von 152. Seine Mutter fand das bezeichnenderweise heraus, als sie ihn zum Arzt schickte: Zuvor hatte sich Josh sein erstes Tattoo selbst gestochen. Weiter stellte der Doktor fest, sein Patient leide an Aufmerksamkeitsstörungen. Spannend: Der Tätowierer gesteht gegenüber RTL, dass er erst an einem toten Schwein üben musste. «Ich habe drei Methoden ausprobiert, wie die Farbe am besten hält. Unterschiedliche Winkel, wie ich sie reinspritze, verschiedene Farbzusammensetzungen und verschiedene Nadeln. An einem Nachmittag habe ich die Technik entwickelt, die ich bei Josh benutzen werde.» Der «Explosiv»-Bericht von RTL. Quelle: YouTube |
Tätowierfarbe - Kein Giftmüll, sondern ein wissenschaftliches Spitzenprodukt
| Unter der fachkundigen Aufsicht von Dipl. Ing. (FH) Michael Dirks, wirkt TM-Redakteur Heiko bei der Herstellung einer Tattoo-Farbe mit. Das Mischen der Tattoo-Farben erinnert an das Rühren eines Kuchenteigs. Nur dass es viel genauer zugehen muss. Man könnte meinen, Tätowierer würden ihren Kunden so ziemlich jeden Dreck in die Haut prügeln, den sie irgendwo aufgabeln können. Glaubt man dem ganzen Gewäsch, das sich die Kollegen, teilweise sogar von namenhaften Zeitungen, so aus den Fingern saugen, stehen in China Hundertschaften von Billiglöhner parat, die nichts besseres zu tun haben als Lack von alten Rostmühlen abzukratzen, diesen am besten mit Spucke, Urin oder verkeimtem Wasser anzurühren und in Europa als Tattoo-Farbe zu verkaufen. Dabei sind die Zeiten in denen Tätowierer ihre Farben selbst, aus abgekochter Tusche, herstellten, längst Geschichte. Viel zu aufwändig ist die Prozedur und ohnehin gibt es inzwischen auf dem Markt eine große Auswahl an erschwinglichen Farben von guter Qualität, die unkompliziert geordert werden können. Außerdem gibt es gesetzliche Regelungen, die genau festlegen, welche Stoffe in Tätowierfarben verwendet werden dürfen und welche nicht. Eine Tätowierfarbenverordnung ist bereits auf dem Weg, das Datum ihrer Inkraftsetzung steht allerdings noch aus. Bis diese Verordnung greift, gilt einleitend der §4 (1) Satz 3 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittel-Gesetzbuches (einzusehen unter http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/lfgb/gesamt.pdf), welcher seit dem 01.09.2005 geltendes Recht ist. Dieser deklariert, dass Tätowiermittel mit kosmetischen Mitteln vergleichbar und genauso zu handhaben sind. Es wird festgelegt, welche Pigmente und Zusätze zugelassen sind, welche Reinheitskriterien erfüllt werden müssen und welche Sicherheitsbewertung vorzunehmen sind, bevor ein kosmetisches Mittel auf den Markt kommt. Verantwortungsbewusste Hersteller produzieren nach diesen Vorgaben. Manche, wie der Dipl. Ing. (FH) Michael Dirks, erlegen sich eigenverantwortlich sogar noch höhere Standards auf. Michael Dirks’ – in der Szene als »Michl« bekannt – Standards gehören wohl zu den Höchsten. Er verzichtet in seinem Farben-Sortiment »Hautcutür« gänzlich auf Azopigmente und führt wissenschaftliche Tests durch, welche die geforderten Prüfungen bei Weitem übersteigen. Ich habe Michl in Esslingen besucht, mir seine Vorgehensweise angeschaut und mit ihm über seinen Werdegang gesprochen. Eine Geschichte die zeigt, wie professionell die Szene tatsächlich mit dem Thema Tattoo-Farbe umgeht und dass es sogar offizielle Institutionen gibt, die einen dabei unterstützen. Frau Prof. Dr. von Seggern, die gute Fee in Michls Karriere-Entwicklung, diskutiert mit ihrem ehemaligen Studenten an der Esslinger Hochschule über Azopigmente. Michl stammt ursprünglich aus München und hat nach dem Abitur eine dreijährige Ausbildung zum Lacklaboranten absolviert. Während eines Tags der offenen Tür der Esslinger Hochschule entdeckte er die Vielseitigkeit seines Berufsfeldes und entschloss sich weiter zu studieren. Eine Vorlesung zum Thema »Patentrecht« gab Michl die Möglichkeit sich mit einem Forschungs-Gegenstand zu beschäftigen, der ihn persönlich faszinierte – Tätowierfarben. Der Dozent verkündete, dass Deutschlands Ingineure initiativ denken und in der Lage sein müssten Neuentwicklungen zu kreieren und Patente schreiben zu können. Michl, der sich kurz davor sechs Stunden lang auf der Stuttgarter Tattoo-Convention hatte tätowieren lassen, kam die Idee, dass man an den Tattoo-Farben bestimmt etwas verbessern könnte. »Wir testen unsere Farben!«, so der Slogan auf einer Hautcutür Reklame. Das diese Behauptung der Tatsache entspricht, beweist schon Michls »Test-Bein«, ein wissenschaftliches Kunstwerk, mit Potenzial zur »coolen Sau des Jahres«. Schaut man genau hin, entdeckt man überall Löcher. Dort wurden Michl Proben zur Untersuchen entnommen. Er meldete eine Projektarbeit mit dem Titel »Optimierung des Eigenschafftsniveaus von Tätowierfarben« bei seiner Professorin Prof. Dr. rer. nat. Dipl. Chem. Elke von Seggern an. Die Leiterin des organischen Chemie-Labors der Hochschule Esslingen begegnete dem Thema mit großem Interesse und arbeitete gemeinsam mit Michl den Inhalt der Projektarbeit aus. Zuerst erfasste Michl was auf dem Markt an Tätowierfarben und Literatur zum Thema vorhanden war, versuchte dann Rezepte ausfindig zu machen und stellte schließlich eine Tätowierfarbe nach. Keine leichte Aufgabe! Da es zum damaligen Zeitpunkt noch keine Etikettierungspflicht gab, fing Michl quasi bei Null an. Die einzigen Grundbestandteile die er kannte waren Alkohol, Glycerin und Pigment, die einfach zusammen genommen nie eine tätowierbare Farbe ergaben. Dipl. Ing. Michael Dirks zur Autolack-Diskussion: »Im Prinzip unterscheidet sich die heutige Tätowierfarbe, wenn wir nach der Begriffsdefinition (DIN) gehen, nicht von einem Lack (Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Lack). Der wohl größte Unterschied von Autolack zur Tätowierfarbe ist und bleibt aber das Bindemittel/Lösemittel-System. Während wir in Tätowierfarben Glycerin und unbedenkliche Polymere als Bindemittel und einfache Alkohole wie Isopropylalkohol verwenden (klinischer Geruch), werden in Autolacken zusätzlich zu anderen Bindemittel auch noch Weichmacher, Entschäumer und aggressivere Lösemittel eingesetzt. Es ist, entgegen aller Presseaussagen, unwahrscheinlich mit Autolacken zu tätowieren, da der Feld/Wald/Wiesenmensch nicht wirklich an Autolacke, sondern allerhöchstens an Autoreparaturlacke aus dem Baumarkt herankommt! Diese sind aber erstens in Sprays abgefüllt, riechen zweitens äußerst intensiv (Klebstoff-artig), da sie einen anderen Dampfdruck haben als Tätowierfarben, damit die lackierten Teile schneller trocknen, und enthalten drittens häufig Lösemittel, die in der Lage sind, die alten Lackschichten anzulösen. Den Geruch könnten wir vielleicht ignorieren, ich denke jedoch, dass der Schmerz beim Tätowieren eines solchen Lösemittels nicht ignoriert werden könnte. Wir würden uns ziemlich schnell aus dem Behandlungssessel winden! Die Pigmente sind, zusammen mit Wasser und Isopropanol, die einzigen Substanzen, die in einem Autolack und einer Tätowierfarbe identisch sein könnten. Die gleichen Pigmente kommen in der Kosmetik zum Einsatz, aber niemand sagt, dass Autolack in Wimperntusche oder Make-up zu finden ist, nur weil die gleichen Pigmente enthalten sind. Es handelt sich hier um eine Halbwahrheit mit Tendenz zum absoluten Schwachsinn!« Laboralltag: Lack-Chemikerin Michi und Biotechnologe Tom bei den üblichen Kontroll Untersuchungen. Verbissen forschte er weiter, sprengte den für die Projektarbeit angesetzten Zeitrahmen von 60-80 Stunden und tüftelte ein ganzes Semester an der kniffligen Aufgabe, bis er schließlich eine Farbe hatte, die einigermaßen unter die Haut ging, was er mit der Hilfe von freundlich gesonnenen Tätowierern am eigenen Leib prüfte. Glücklicherweise nahm sich Silja (Tattoo Silja & Britt, Stuttgart) seiner an, denn nicht alle Tätowierer waren von Michls Ausführungen begeistert. Viele sahen in ihm nur einen weiteren Typ, der die Tattoo Branche nutzen wollte um schnelles Geld zu machen. Später entschloss sich auch Maik Frey (Die Wilde 13, Esslingen) Michl zu unterstützen, da er merkte, dass sich der Student ernsthaft mit der Sache beschäftigte. Tätowierfarben von Hautcutür. Frei von Azo-Pigmenten und mittels wissenschaftlicher Verfahren auf ihre unbedenklichkeit geprüft. Die Tattoo-Ergebnisse flossen mit in Michls Projektarbeit ein. Mit einer Mischung aus Zähneknirschen und Schmunzeln nahm Frau Prof. Dr. von Seggern die Selbstversuche zur Kenntnis. Längst war ihr und den Kommilitonen klar, dass Michl, der sich selbst wie in den Chemie-Gründerzeiten fühlte, in denen man noch alles selbst an sich experimentierte, es zwar drauf hatte in puncto Lack-Chemie, dass er aber einfach nicht in ein konventionelles Ingenieursbüro passen würde. Michl, der in der Industrie schon negative Erfahrungen zum Thema »langhaariger Tätowierter« hatte sammeln müssen, freut sich heute über die objektive Beurteilung seines Schaffens an der Esslinger Hochschule: »Es ist die oberste Prämisse meines jetzigen Daseins, dass Leistung anerkannt wird und nicht die Optik,« verkündet er stolz. |
Den vollständigen Artikel findet ihr in der November Ausgabe vom Tätowiermagazin !
Text: Heiko
Bilder: Heiko, Hautcutür
No regrets - lächerliche Tattoos
Es gibt Tattoos und es gibt Tattoos. Die Leute von radaronline.com haben ne Galerie gebastelt, in der der ein oder andere Knaller gezeigt wird. Ganz vorne dabei sind natürlich de beiden Einhörner, die Ihr auf dem obigen Bild sehen könnt. Wer mir schon immer mal was schenken wollte, sich aber bislang nicht getraut hat oder schlicht und ergreifend nicht wusste, über was ich mich so freuen würde, der kann bedenkenlos zu diesem Buch greifen… |
Die Tätowierer in Japan werden als Meister verehrt. Kein Wunder, ihre Werke sind echte Körperkunst.
Kyoto, Japan. Madoka sitzt mit einem Mundschutz auf einem Stuhl, den Blick starr auf den Arm seines Kunden gerichtet. Er sticht ihm ein Tattoo in Form eines japanischen Drachentöters. Schon beim ersten Blick auf sein Werk fällt auf: Das sind hier keine trist-grünfarbenen Motive von der Stange, sondern echte Meisterstücke in schillernder Buntheit. Die Tattoo-Kultur in Japan ist mit dem oft anrüchigen Hinterhof-Charme europäischer Körperzeichnungen kaum zu vergleichen. Die Macher heißen "Sensei" und werden als Meister geachtet. Für Kunden ist es eine Ehre, sich von einem Sensei verzieren zu lassen. Meist halten beide Seiten ihre Beziehung auch nach dem Besuch im Studio aufrecht. Private Treffen und gemeinsamer Austausch sind keine Seltenheit. Unglaubliche VielfaltKlassische Motive sind in Japan gerade absolut angesagt, allerdings erst mit Verzögerung. Denn zunächst stieg die Nachfrage im Ausland, ehe die Welle nach Japan schwappte. "Wir Japaner haben die Tendenz, ständig ins Ausland zu schauen und die Dinge erst dann schätzen zu lernen, wenn sie in anderen Ländern Mode geworden sind - das ist so etwas wie ein Mangel an kulturellem Selbstbewusstsein", meint Madoka. Seine Werke und die anderer Tattoo-Künstler zeigt jetzt der Bildband "Tattoo in Japan". Die Vielfalt an Motiven und Einflüssen ist unglaublich. In Kyoto gibt es zum Beispiel andere Trends als in Tokyo. Die Palette reicht von japanischen Motiven über Mainstream bis zu Underground. Bei einigen Tattoos bleibt dem Betrachter schlicht der Mund offen stehen. Vom Schädel- bis zum Ganzkörper-Tattoo gibt es alle Facetten der Kunst zu bewundern. Tattoo-FaibleManami Okazaki ist freie Journalistin und Autorin des Bildbands. Sie wurde mit 19 Jahren selbst von einem Meister tätowiert. Die gebürtige Australierin lebt seit 2002 in Japan und hat seit ihrer Tätowierung ein Faible für diese Kunstform entwickelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.Tattoo in JapanVon Manami Okazaki Verlag: Edition Reuss |
Britischer Pastor empfiehlt Tätowierungen für Homosexuelle
| Mit bizarren Äußerungen zu Homosexuellen hat ein anglikanischer Pfarrer in Großbritannien seine Vorgesetzten gegen sich aufgebracht. Schwule sollten verpflichtet werden, sich den Spruch "Sodomie gefährdet die Gesundheit" auf den Hintern tätowieren zu lassen, schrieb der Geistliche Peter Mullen aus London in seinem Internet-Blog. Auf den Wangen sollten Homosexuelle die Worte "Fellatio tötet" tragen. Die Diözese London forderte Mullen auf, seine "sehr beleidigenden" Äußerungen aus dem Internet zu entfernen. Dem "Evening Standard" sagte Mullen, seine Bemerkungen seien als "kleiner Scherz" gemeint gewesen. Er habe "absolut nichts gegen Homosexuelle", versicherte der 66-jährige Mullen. Viele seiner Freunde seien schwul. |
London (AFP)
Eyeball Tattoo - Real Visual Destruction
Von: KillBoyMotz
Die Regeln fürs Piercing
Wer darf? Wer zahlt? Wer haftet für Schäden?
| (RP) Manche Erwachsene sehen es nur als Körperverletzung an, doch viele Jugendliche stehen auf einen Ring, der durch Lippe, Nase oder Zunge gezogen ist. Mit diesem Piercing müssen sich immer wieder auch Ärzte, Kassen und Gerichte beschäftigen. Um was geht es? Minderjährige Sie brauchen das schriftliche Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Der Verband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland fordert ein generelles Verbot von Piercing und Tätowierungen bei Minderjährigen, da die Infektionsgefahr groß sei und Dauerschäden nicht selten seien. Wer darf piercen? Juweliere, Friseure, (ganz wenige) Ärzte und Tätowier- und Piercingsstudios bieten Piercing an. Gesetzliche Regelungen gibt es nicht. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof befand am 2. Februar 2000 aber, dass zumindest dann, wenn das Piercing mit örtlicher Betäubung gemacht wird, Personal mit entsprechenden Fähigkeiten – also Heilpraktiker oder Arzt – nötig ist (Az.: 8 TG 713/99). In Piercing-Studios ist absolute Hygiene erforderlich: Behandelt werden muss in einem separaten Behandlungsraum, das Werkzeug muss sterilisiert sein und der Piercer Einmalhandschuhe tragen. Schadenersatz Der Piercer kann unter Umständen in Haftung genommen werden, wenn er negative Folgen verschuldet oder auf mögliche piercing-bedingte Folgeschäden nicht hingewiesen hat. In einem älteren Fall, bei dem einer Klientin die Teilamputation der Zunge drohte, wurde der Piercer vom Amtsgericht Neubrandenburg zu 600 Mark Schmerzensgeld verurteilt (Az.: 18 C 160/00). Krankenkassen Wer aus freien Stücken einen Eingriff an seinem Körper vornehmen lässt, muss die gesundheitlichen Folgen selbst mit tragen (wenn etwa eine vereiterte Piercing-Wunde behandelt werden muss). Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Betroffenen „in angemessener Höhe“ an den Kosten beteiligen. Sie haben vereinbart, dass den gepiercten Patienten im Regelfall die Hälfte der Behandlungskosten in Rechnung gestellt wird. Auch das Krankengeld für die Dauer dieser Behandlung können sie ganz oder teilweise versagen beziehungsweise zurückfordern. Ärzte Ärzte und Krankenhäuser sind seit Juli dieses Jahres verpflichtet, bei Piercing-Patienten den Krankenkassen „die erforderlichen Daten mitzuteilen“. Piercen im Job Normalerweise geht es den Arbeitgeber nichts an, wenn Mitarbeiter sich piercen lassen. In „konservativen“ Branchen – etwa im Bankgewerbe – könnte Piercing aber geschäftsschädigend sein. Der Arbeitgeber darf dann sichtbares Piercing untersagen. Auch die Arbeitssicherheit darf nicht gefährdet werden. So entschied das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein 1995, dass Personal in Medizinbetrieben wegen der Gefahr einer infektiösen Übertragung keinen Piercing-Schmuck tragen darf (Az: 4 Sa 467/95). |
Hilberts Kunst geht unter die Haut
| Auch ohne Trikot sehenswert: Roberto Hilbert.Foto: Baumann Stuttgart - Tätowierungen? Nein danke, hieß es früher. Die Körperbilder hatten das Stigma des Matrosen oder Sträflings. Ein Schmuddel-Image. Heute schmücken die Bilder die Körper von Models und Popstars wie Heidi Klum oder Robbie Williams. Aber die von Fußball-Ikone David Beckham oder von Lieschen Müller. Aber ganz gleich ob Normalo oder Promi - allen ist eines gemein: Sie tragen Kunst zur Schau, die buchstäblich unter die Haut geht. Auch bei VfB-Profi Roberto Hilbert. Nur in einem unterscheiden sich die Menschen, die sich mit einer Nadel Farbe unter die Haut treiben lassen. Fast jeder hat ein anderes Motiv, sich der nicht ganz schmerzfreien Prozedur hinzugeben. Mal ist es politischer Protest oder der Ausdruck von Unangepasstheit. Mal geht es um die Verstärkung sexueller Reize oder um religiöse Gefühle. Aber für viele andere ist es einfach nur Schmuck. Zu dieser Gattung zählt Roberto Hilbert. Seit er Tattoos bei seinen Freunden in Fürth entdeckt hat, findet er sie einfach nur gut. Lange Zeit ging es ihm aber wie jedem Kunstliebhaber: Nicht alle Bilder, die man schön findet, kann man auch besitzen. "Ich habe lange überlegt, was ich mir überhaupt machen lassen soll", erzählt der 23-Jährige über die Anfänge seiner Leidenschaft, die bei einer Reise durch die USA erst richtig entflammte. Das war im Winter 2006 in Pittsburgh. Er hat ein Bild gesehen, sich darin verliebt und es sich schließlich machen lassen. Nach sechs Stunden Quälerei war das erste Werk fertig. Seither - so gibt der Mittelfeldspieler zu, "sind Tattoos fast zu einer Sucht geworden". Sobald Hilbert ein bisschen mehr freie Zeit hat, wächst das Bild an seinem Körper. Erst im Sommer 2007 bei einem Portugal-Trip. Und zuletzt in diesem Sommer in einem Tattoo-Studio in Stuttgart-Obertürkheim. So entstand ein Grundriss zwischen Erotik und Exotik. Allerdings nur für den Betrachter. Hilbert selbst will mit seinem Tattoo keine Botschaft vermitteln. "Das Bild hat keine Aussage oder Bedeutung", erklärt er. Es geht ihm und seiner Frau Saba - sie sucht die Motive zusammen mit ihm aus - in erster Linie um Ästhetik. Die Schönheit, die in Wechselwirkung zwischen der Ornamentik und dem Körper eines Hochleistungssportlers entsteht. "Ich will dabei kein Kunstwerk oder Künstler sein, sondern nur präsentieren", sagt Hilbert. Bei aller Exklusivität und Darstellungsfreude - das Tattoo hat für Roberto Hilbert auch einen tieferen Sinn. So muss es wohl auch sein. Schließlich lässt sich das Ganze nicht einfach morgens beim Duschen abwaschen. Ein Tattoo hat den Charakter von Ewigkeit - und fester Bindung. So hat es auch für Hilbert eine tiefe emotionale, ja vielleicht sogar eine existenzielle Bedeutung. Gerade in dem Moment, wenn sich die größte Anspannung des Profi-Fußballers beim erfolgreichen Torschuss entlädt, wird diese verborgene Botschaft sichtbar. Er krempelt seinen Trikotärmel hoch, küsst sein Tattoo am Unterarm und strahlt. Ein symbolhafter Akt mit konkretem Bezug: In dem Tattoo sind die Namen seiner Frau und die seiner Kinder (Shakira, Louis, Nando) verborgen. So wird aus dem Torjubel ein Treuebekenntnis zur Familie und zu seinen zwei Leidenschaften: Fußball und Tätowierungen. Und wenn Hilbert spektakulär ins Tor trifft, ist es beidesmal Kunst, die einem unter die Haut geht. |
hier: www.hilbert19.de
Martin Haar - STUTTGARTER NACHRICHTEN
Piercing-Träger sind jung
| Laut Umfrage haben 14,1 Prozent der tätowierten Deutschen ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 2500 bis 3500 Euro. Beliebt sind Tattoos auch bei Menschen mit geringem Einkommen, nicht aber bei den mittleren Einkommensschichten und den Reichen. Die meisten Gepiercten nannten ein Einkommen unter 1000 Euro - viele dürften Schüler und Studenten sein, denn die meisten Piercing-Träger sind zwischen 19 und 24 Jahre alt. 6,6 Prozent der Gepiercten haben Abitur, 6,1 Prozent Mittlere Reife. 10,7 Prozent der Tätowierten haben einen mittleren Abschluss, 8,0 Prozent Hochschulreife.Die beliebtesten Körperstellen für die Verschönerungen sind die Arme, die Ohren und der Rücken. Marplan hat dabei nicht mehr nach Tattoos und Piercings getrennt. Dass man so viele gepiercte Nabel sieht, liegt vermutlich daran, dass dieser Schmuck am beliebtesten bei jungen Mädchen ist, die gern bauchfreie Oberteile und tief sitzende Hosen tragen. |
Quelle: D.O.T
Jeder zehnte Deutsche ist tätowiert
Quelle: D.O.T.
Komplikationen mit Tattoos können teuer werden
Tattoo-Star Ting
Und dann war da nochihr Engagement in der alternativen Szene Shanghais. Ting unterhielt einchinesischsprachiges Internetforum mit 7000 Usern, die Themen reichtenvon Tattoos bis zu Nachtleben und Musik. Doch das Forum wurdedichtgemacht - vielleicht das einzige Mal, dass die Obrigkeit sichgestört fühlte von Tings Treiben. Ein User veröffentlichte das Bildeines Piercings auf der Webseite. Darauf war auch eine weiblicheBrustwarze zu sehen: Das war das Ende des Forums. Ting hätteheute aber ohnehin kaum Zeit, sich auch noch um die Seite zu kümmern.Ihr Aufstieg zu Shanghais bekanntester Tattoo-Künstlerin ist einLehrbeispiel für virales Marketing. "Wir haben nie wirklich Werbunggemacht", sagt Manager Dylan. Das größte Anliegen der beiden sei esimmer gewesen, das Tattoo-Studio aus der Schmuddelecke herauszuholen."Die meisten anderen Studios in Shanghai sind genau so, wie man es sichin China leider vorstellt. Wir wollten aber stets einen Ort bieten, andem man gerne abhängt und merkt, das Hygiene das Wichtigste für unsist." |
"Es gibt eineeinfache Regel: Die meisten Ausländer wollen chinesische Schriftzeichenund die chinesischen Kunden wollen Sprüche oder Worte auf Englisch",sagt Dylan. Beides ist im bilingualen Tattoo-Studio keinProblem - und manchmal sind die beiden auch als Korrektoren gefragt,wie sich Dylan immer wieder gerne erinnert. "Einmal kam eineAusländerin in unser Studio und wollte ein weiteres Tattoo. Auf ihremRücken war schon ein chinesisches. Sie dachte, es hieße ‘innereStärke‘." Doch Ting musste ihr Lachen unterdrücken, als sie es sah. Aufdem Rücken der Frau stand der Name einer Biermarke. | ||||
China: Sitten und Gebräuche der Drung-Nationalität
Körpertattoos gelten heutzutage als modisch und cool. In der Kultur der Drung-Nationalität in Yunnan gehören Gesichtstattoos zum Körperschmuck. Die Drung sind die viertkleinste der 55 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten in China. Nach der letzten Volkszählung im Jahr 2000 zählen sie 7.426 Menschen. Sie leben vor allem im Autonomen Kreis Gongshan der Drung und Nu, der im Autonomen Bezirk Nujiang der Lisu, im Nordwesten der Provinz Yunnan liegt. Die Drung-Nationalität ist zahlenmäßig eine kleine Nationalität in China, die hauptsächlich im Talgebiet des Drung-Flusses im nordwestlichen Teil der Provinz Yunnan leben. Der Drung-Fluss schlängelt sich zwischen zwei mächtigen Gebirgen, dem bis 5.000 Meter hohen Gaoligong und dem 4.000 Meter hohen Dandanglika, hindurch. Durch die hohen Gebirgszüge ist das Drung-Tal schwer zu erreichen, die Bewohner leben sehr abgeschieden und isoliert. Sie führen ein bescheidenes, fast schon primitives Leben. Das Tal bietet eine wunderschöne Fauna, Fichten und Kiefern säumen das Flussufer und sind für zahlreiche seltene Vögel eine Heimat. Auch etliche Tiere, die in der zivilisierteren Welt keinen Lebensraum mehr finden, leben in diesem ruhigen Tal. Die Natur bietet den Bewohnern aber nicht nur Schönheit, sondern ist auch die Lebensgrundlage. Neben der Nahrung, die sie stellt, werden auch zahlreiche Heilpflanzen gefunden. Wenn im Oktober der Moliwang Pass im Gaoligong Gebirge zugeschneit ist, dann scheint das Drung-Tal bis zum nächsten Frühling in einen Winterschlaf zu verfallen. Die Talbewohner bleiben dann Monate lang vollständig unter sich, das Tal ist von der Außenwelt abgeschnitten. Um sich auszutauschen, überqueren die Menschen im Drung-Tal den Fluss nicht etwas über Brücken, sondern sie nutzen ein gespanntes Drahtseil oder Rattan. Die Drung wohnen in Tälern der Hochgebirge, die ein halbes Jahr hindurch schneebedeckt sind. Infolge der schlechten Verkehrsverbindungen war das Drung-Flusstal lange von der Außenwelt isoliert. Man wusste wenig darüber und nannte es das “mysteriöse Flusstal”. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten die Drung noch in der Endphase der Urgesellschaft. Sie lebten vom Ackerbau, der Jagd und dem Sammeln von Pflanzen und Früchten. Es war bei den Frauen Brauch, sich das Gesicht tätowieren zu lassen. Früher ließen sich die Drung-Mädchen zu Beginn der Pubertät das Gesicht tätowieren, um zu zeigen, dass sie den Kinderschuhen entwachsen sind. Die Muster des Tattoos waren von Stamm zu Stamm unterschiedlich. Häufig wurden schöne Schmetterlingsmuster tätowiert, weil die Drungs glauben, daß die Seele der Verstorbenen sich in Schmetterlinge verwandelt. Während diese wunderschönen Insekten durchs Tal schweben, ritzen die Tattoomeister mit Bambusnadeln oder scharfen Dornen ihre unvergänglichen Abbilder in die Gesichter der Drung-Mädchen. Die Tattoos werden mit Indigofarbe eingefärbt. Der Ursprung der Gesichtstätowierung der Drung-Frauen ist unklar. Eine Theorie geht davon aus, dass die Gesichtstätowierung eine Verteidigung gegen Übergriffe eines mächtigen Nachbarstamms war. Der Stamm versklavte die Drung und entführte deren Frauen. Die Drung-Frauen versuchten, ihr Gesicht durch die Tattoos zu entstellen, um so den Entführern zu entgehen. Andere sehen in den Tattoos einen traditionellen Körperschmuck der Drung-Frauen. Dieser Idee zufolge sähen sie mit ihren Tattoos noch schöner aus als zuvor. Wieder andere werten die Tattoos als Merkmal der Stammeszugehörigkeit, als Identifikation. Die Tattoos könnten aber auch ein Schutz vor bösen Geistern sein. Heute kann man in Tal des Drung-Flusses immer noch Frauen mit tätowierten Gesichtern sehen. Dennoch stirbt diese alte Sitte seit Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aus. Die modernen Drung-Frauen finden Gesichtstätowierungen unschön. Zirka 60 tätowierte Frauen gibt es derzeit noch im Drung-Tal. Die Jüngste unter ihnen ist Dong Chunlian, die im Jahr 1953 geboren wurde. Anders als andere Drung-Frauen, die ein zurückgezogenes Leben im Tal führen, hat Dong Chunlian ihre Heimat verlassen, um ihre Nationalität bekannt zu machen. Sie nahm im Jahr 2000 an der ethnischen Expo auf Taiwan teil und hat in ihrer Mission sogar Japan besucht. Die Drung-Leute wohnen meist in Dörfern an den Berghängen zu beiden Ufern des Flusses. Die meisten traditionellen Wohnhäuser werden aus Holz oder Bambus gebaut. Darin gibt es mehrere Feuerbecken; jedes davon symbolisiert eine kleine Familie. Nach der Heirat der Kinder werden Haushalt und Vermögen nicht aufgeteilt. Drung-Teppiche, mit bunten Baumwollfäden und Hanf gefertigt, sind eine traditionelle Spezialität. Tagsüber diente der Teppich als Umhang und in der Nacht als Bettdecke. Heute sind Drung-Teppiche allerdings meist nur noch Schmuck. Die Drung-Leute lieben Gesang und Tanz und haben eine eigene Sprache, aber keine eigene Schrift. Die Sprache der Drung gehört zu den nungischen Sprachen und wird auch von einem Teil der Nu, die im selben Gebiet leben, gesprochen. Ein Teil von ihnen spricht Chinesisch. Die Drung-Leute gelten als ehrlich und noch sehr naturverbunden. Sie halten sich streng an die Regel, dass jeder Gegenstand einen Besitzer hat und niemand etwas an sich nimmt, was er irgendwo findet. Früher vergötterte die Drung-Nationalität die Natur. Ihr traditionelles Jahresfest heißt “Kaquewa”. Der Feiertag wird im letzten Monat des Jahres gefeiert. Dabei wird viel gesungen, getanzt, getrunken und gegessen. Man besucht Verwandte und Freunde oder bricht zu einem feierlichen Jagdzug auf. |
Quellen:
Chinabroadcast
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Ganzkörper-Scanner: "Das ist FKK auf dem Flughafen"
| Der Vorschlag war gut versteckt. Im "Annex zur Durchführungsverordnung für die Luftsicherungsverordnung (EC) Nr. 300/2008", Teil A, Ziffer 1,d schreibt die Brüsseler EU-Kommission, dass künftig auch "Ganzkörper-Scanner" zur Durchleuchtung von Fluggästen zugelassen werden sollten, um das Fliegen vor Anschlägen noch sicherer zu machen. Mehr nicht. Warum auch? Für die Brüsseler Bürokratie ist dies ein technisches Problem, das die Ministerialbeamten von Kommission und EU-Mitgliedsländern in den dunklen Sitzungsräumen des Justus-Lipsius-Gebäudes im Europaviertel lautlos durchwinken sollten. Das geht jetzt nicht mehr. Das Europäische Parlament hat sich eingeschaltet und Rabatz gemacht. Die Abgeordneten, egal, ob von rechts oder links, schimpfen über die "Nackt-Scanner" und einen "Angriff auf die Würde des Menschen". Das hat Gründe. Die neuen Scanner durchleuchten mithilfe elektromagnetischer Strahlen selbst die Unterwäsche, die Körper erscheinen nackt auf dem Bildschirm, dreidimensional. Speckröllchen, Brustamputationen, Genitalien, Body-Piercing im Intimbereich - alles soll künftig sichtbar sein für die Männer und Frauen vom Sicherheitsdienst. "Die entwürdigenden Kommentare jener, die sich diese Bilder betrachten werden, kann ich mir leider schon jetzt gut vorstellen", sagte die EU-Parlamentariern Eva Lichtenberger (Grüne). "Das ist FKK auf dem Flughafen", meinte ein anderer Abgeordneter, der ungenannt bleiben wollte. Dabei geht es auch um eine grundsätzliche Frage: Was ist wichtiger, Terrorbekämpfung oder Datenschutz und die Intimsphäre? Für EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani ist klar: Der Ganzkörper-Scanner kann anders als herkömmliche Metalldetektoren auch erkennen, ob ein Passagier Waffen aus Glas oder Keramik am Körper hat. Außerdem sei das Gerät viel schneller und kostengünstiger als die langwierigen Abtastungsprozeduren durch Sicherheitspersonal. In London, Zürich, New York, Los Angeles, Phoenix und Sydney seien die Geräte bereits im Einsatz. Wo liegt also das Problem? Der SPD-Abgeordnete Wolfgang Kreissl-Dörfler ist besorgt: "Es gibt bisher keinen Beweis, dass die Scanner-Bilder mehr Sicherheit bieten als das Abtasten und damit einen solch schweren Eingriff in die Privatsphäre wirklich rechtfertigen. Zudem sind die Gesundheitsrisiken für den einzelnen Passagier bisher völlig unklar." Nun ist es so, dass die Abgeordneten beim "Nackt-Scanner" eigentlich keine Mitspracherechte haben. Die Einführung unterliegt dem sogenannten Komitologie-Verfahren und ist damit eine Angelegenheit für Fachbeamte. Allerdings lässt das komplizierte Brüsseler Gesetzesgestrüpp eine kleine Tür für die Parlamentarier offen. Und die wollen sie jetzt nutzen. Denn der Verkehrsausschuss kann die Entscheidung per Resolution ins Parlament zurückholen. Das ist bisher zwar noch niemals passiert, aber Verkehrskommissar Tajani, der zuvor jahrelang EU-Abgeordneter war, wittert die Gefahr. Er will seinen ehemaligen Kollegen jetzt entgegenkommen. "Wir haben ihm Bedingungen gestellt, und er hat sie akzeptiert", sagte Georg Jarzembowski, verkehrspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im EU-Parlament, der WELT. Wichtigste Änderung gegenüber dem Vorschlag der Kommission: Kein Passagier darf gezwungen werden, durch einen Körper-scanner zu gehen - wer will, kann wie bisher abtasten lassen. Die Kontrolleure müssen abgeschirmt von fremden Blicken sitzen, Bilder dürfen nicht gespeichert werden. Und weibliche Flugreisende können darauf bestehen, nur von Frauen durchleuchtet zu werden. Das, so hofft man, soll auch Bedenken von Muslimen zerstreuen. Unklar ist bisher, was die Bundesregierung von den Brüsseler Plänen hält. Stimmt sie dagegen, könnte die Durchführungsverordnung der Brüsseler Gesetzesbehörde doch noch im Papierkorb landen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird sich voraussichtlich heute erstmals dazu äußern. Die EU-Innenminister treffen sich am Morgen in Luxemburg. Die "Nackt-Scanner" stehen nicht auf der Tagesordnung, aber letztlich dürften sie alle anderen Themen in den Schatten stellen. Die deutsche Bundespolizei will jedenfalls nicht überrascht werden. Sie wird die neuen Durchleuchtungsgeräte schon in ein paar Wochen prüfen. Dabei sollen auch rechtliche Fragen geklärt werden. "Erst wenn klar ist, ob dieser Scanner unseren Anforderungen entspricht, wird über einen Praxistext entschieden", sagte ein Sprecher. Von Christoph B. Schiltz 24. Oktober 2008 |
Tattoos für Nachteulen
![]() Sie sind bei normalem Tageslicht fast nicht zu sehen, leuchten im Schwarzlicht aber in grellen Neonfarben: UV-Tätowierungen. Besonders für Jugendliche haben die außergewöhnlichen Tattoos ihren Reiz. Die Eltern bemerken nichts und in der Disco kommen sie groß raus. Doch bisher ist nicht geklärt, wie gefährlich die importierten Farben sind. Frantz Kämpf gehört zu den stolzen Besitzern eines UV-Tattoos. Er ist Mit-Inhaber des Tattoo-Studios "Dänemark" auf dem Kiez. Vor mehr als drei Jahren ließ er sich die leuchtenden Farben als chinesische Zeichen in seinen linken Unterarm einbringen: "Ich wollte etwas Außergewöhnliches und Farbiges haben." Angst vor einer Schädigung hat er nicht. "Was ist heutzutage schon ungefährlich? Wahrscheinlich ist Rauchen schlimmer." In letzter Zeit hatte Kämpf nur wenig Kundenanfragen nach UV-Tätowierungen. Ärgerlich für den Tätowierer. Denn eine kleine Flasche mit dem leuchtenden Stoff kostet stolze 100 Euro. Binnen drei Monaten trocknet die extra aus den USA importierte Flüssigkeit aus. "Der UV-Trend ist in zwei Jahren bestimmt wieder verschwunden", sagt Andreas Schmidt, zweiter Vorsitzender der Deutschen Organisierten Tätowierer. "Wir raten davon ab, sich damit tätowieren zu lassen, und raten auch den Tätowierern ab, solche Tattoos zu stechen." Wer wirklich ein Tattoo wolle, der lasse sich noch immer ein Sichtbares machen. Die UV-Bilder hätten mit echten Tattoos jedenfalls nichts zu tun. Schmidt glaubt, dass die Farben schädlich sind. Seine Organisation lässt sie jetzt betesten. Auf der Verpackung der Tätowierfarbe steht wenig zu den Inhaltsstoffen. "Aber anscheinend sind es Stoffe, die wir täglich nutzen", sagt Dr. Wolfgang Kimmig vom UKE. "Ähnliche Stoffe befinden sich in Zahnpasta und Waschmittel" - deshalb leuchten frisch geputzte Zähne und weiße Kleidung unter Schwarzlicht. "Klar kann es zu Hautreizungen oder Ekzemen kommen", sagt der Oberarzt, "aber das kann auch bei anderen Tattoos passieren." Zitat: "In der UV-Farbe sind Stoffe wie im Waschmittel" Dr. Wolfgang Kimmig, UKE "UV-Bilder haben mit echten Tattoos wenig zu tun " Andreas Schmidt, Tätowierer Ressort: HH Hamburg Text: JANA TILZ Hamburger Morgenpost: 20.10.2008 |
Vasantham Central
Immortal Tattoos, Singapore will be featured on Vasantham Central on the 23rd October 2008 @ 10PM
This is the first ever appearance on the media (Locally) by Immortal Tattoos, Singapore.
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Bodypointing - Die neue Art mit Swarovski-Strass zu piercen
| Ein Piercing ist bei Jugendlichen total angesagt. Aber viele schrecken vor dem Risiko vor Entzündungen, nachhaltiger Entstellung und Schmerzen ab. Das Bodypointing ist der Ausweg für alle, die sich gerne mit Körperschmuck schmücken wollen aber jedes Risiko ausschließen wollen. Beim Bodypointing werden Strasssteine mit einem Klebstoff bestrichen und auf die gewünschten Körperpartien aufgetragen. Ein Piercing ist bei Jugendlichen total angesagt. Am Bauchnabel, der Augenbraue, an den Ohren oder an vielen anderen Stellen ist es nicht nur ein Blickfang sondern auch ein Signal an die Umwelt des Trägers. Auf eine simple Aussage reduziert bedeutet das Tragen eines Piercings: „Ich bin selbstbewusst und mag meinen Körper, und wenn dir das Piercing und anderes an mir nicht gefällt, ist das nicht mein Problem.“ Das Piercing wie wir es heute kennen, ist, was viele Menschen überraschen dürfte, in der westlichen Kultur keine neue Erscheinung. Das Brustwarzenpiercing war in Europa schon in früheren Jahrhunderten bekannt. Diese Form der Körperkultur blieb jedoch weitestgehend eine auf kleine höfische Kreise beschränkte Mode. Lediglich das Durchstechen der Ohrlöcher fand auch früher schon innerhalb der Gesellschaft eine gewisse Verbreitung, wurde aber vor allem durch die Hippies in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts kultiviert und später von allen Gesellschaftsschichten übernommen. In anderen Kulturen und Ethnien wurden bereits vor tausenden von Jahren verschiedene Haut- und Körperstellen durchstochen und mit traditionellem Körperschmuck versehen. Dabei hatten diese Piercingpraktiken nicht nur eine schmückende Funktion, sondern dienten häufig auch der Abgrenzung zu anderen Volksstämmen oder der symbolischen Darstellung eines bestimmten gesellschaftlichen Status. In der westlichen Kultur wurde Piercing ab der Mitte der 1990er Jahre immer populärer und ist heutzutage fest als modisch-kulturelles Phänomen in der Gesellschaft etabliert. Speziell in der Jugendkultur ist Piercing ein weit verbreitetes Phänomen, das immer skurrilere Blüten trägt. Ein Nasen- Ohr oder Zungenpiercing ist heute keine allzu große Sache mehr. Piercing im Intimbereich, und das sowohl bei Frauen als auch bei Männern, ist dagegen eine nicht unbedingt alltägliche Erscheinung. Hier manifestieren sich bestimmte sexuelle Wünsche, Vorlieben und Phantasien und unterstreichen die Bedeutung von Sex in Verbindung mit bestimmten Formen ästhetischen Körperempfindens. Alle Formen von Piercing bürgen bestimmte Gefahren und Risiken wenn die Durchführung beim Stechen nicht professionell vorgenommen wird. Infektionen, Schmerzen und Narbenbildungen sind hier nicht selten Folge von zu laxer Handhabung. Auch körperliche Abwehrreaktionen gegenüber Bestandteilen des Schmucks können auftreten. Für alle, die Körperschmuck mögen, sich aber aus den verschiedensten Gründen nicht trauen piercen zu lassen, kann eine andere Art des Körperschmucks empfohlen werden. Ein Körperschmuck, der flexibel in der Handhabung, vollkommen schmerzlos und ohne jegliche Folgeschäden ist. Die Rede ist vom Bodypointing. Beim Bodypointing werden Strasssteine (u.a. von Swarovski, Unique oder anderen Herstellern) auf gewünschte Stellen des Körpers platziert. Mit Hilfe eines bestimmten Hautklebers können die beschichteten Strasssteine ganz einfach am Körper angebracht und auf Wunsch wieder entfernt werden. Der Kreativität ist hier keine Grenze gesetzt. Gesicht oder Körper können nach eigenen Ideen gepointet werden, ohne Sorge vor Verletzungen oder Wundinfektionen haben zu müssen. Ferner gibt es auch schon fertige Strass-Tattoos, wo man nicht extra noch einen Kleber dazu kaufen muss (www.gogoritas.com/2160_deu.html oder www.strass.com/index.php) Die ganze Welt rund um den Strassstein und vieles mehr finden Sie in Internetshops www.gogoritas.com oder www.strass.com. Schauen Sie mal vorbei. |
Autor: Larsen Christensen
Technorati-Tags: piercing, Spears, Aguilera, Stefani & Co - Alte Tradition in modernem Gewand
Tätowierter durfte nicht im Bus mitfahren
| Buslenker ließ jungen Fahrgast wegen seiner Tattoos nicht mitfahren. Der 21-Jährige kam zu spät zur Arbeit. ÖBB-Sprecher ist nun um eine Entschädigung bemüht. Wolfgang B. (21) hatte ein gültiges Ticket - trotzdem durfte er nicht in den Bus zur Arbeit einsteigen. Foto: phino Der 21-jährige Wolfgang B. aus Friesach staunte nicht schlecht, als er gestern mit dem Bus zu seinem Arbeitsplatz nach Althofen fahren wollte. Die Betonung liegt auf wollte, denn der Busfahrer nahm den angehenden Tätowierer einfach nicht mit. "Der Buslenker sagte, so wie du aussiehst und nach Zigaretten stinkst, nehme ich dich nicht mit", schildert Bierbaumer, der ein gut sichtbares Tattoo am Hals trägt. Er war, wie schon bei vielen Bus- und Zugfahrten zuvor, mit einem gültigen Fahrschein unterwegs. Zu spät gekommen. Zur Arbeit im Boa-Tattoo-Studio in Althofen kam Bierbaumer dann zu spät, denn erst der Chauffeur vom nächsten Bus nahm ihn mit. "Ich kann nicht glauben, dass so etwas passiert. Das können sich die ÖBB nicht leisten, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu verurteilen. Ich verlasse mich darauf, dass meine Mitarbeiter pünktlich zur Arbeit kommen, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln", ist Wolfgang B. Ausbilder, Günther P., entsetzt. Bedauern bei den ÖBB. Die ÖBB bedauern den Vorfall. "Ja, es ist leider passiert. Es war eine Fehlleistung des Lenkers. Wir entschuldigen uns beim Fahrgast", sagt ÖBB-Kärnten-Sprecher, Christoph Posch. Mit "ein bis zwei Freifahrten" wollen die ÖBB den Vorfall wieder gut machen. Lange wird Wolfgang B. sowieso nicht mehr auf "Öffis" angewiesen sein: "Ich mache jetzt gerade den Führerschein." |
MELANIE FANZOTT
Technorati-Tags: tattoo. kärnten, boa-tattoo-studio
Drachen ins Gesicht tätowiert - vergebens
| Zwei indonesische Arbeitslose haben sich einen Drachen aufs Gesicht tätowieren lassen, weil ein Beamter dies als Voraussetzung für eine Stelle beim Geheimdienst. Aus dem Job wurde nichts, das Tattoo blieb. |
Drache im Gesicht: Einer der beiden unglücklichen Arbeitslosen (Bild: SURYA DAILY) Teuer bezahlt haben zwei arbeitslose Männer in Bojonegoro in Indonesien ihre Bereitschaft, um jeden Preis einen Job zu finden. Beide liessen sich einen Drachen tätowieren, und zwar mitten aufs Gesicht - weil man ihnen sagte, dies sei Voraussetzung für einen Job beim Geheimdienst. Der Dorfälteste Sawiyono hatte den beiden Männern das seltsame Stellenangebot vermittelt, wie die indonesische Nachrichtenagentur Antara berichtet. Er behauptet, er habe eine SMS von einem Regierungsbeamten erhalten, der den beiden Männern einen Job beim Geheimdienst in Aussicht stellte. Allerdings müssten sie zuerst einen Drachen auf ihr Gesicht tätowieren lassen. Als Sawiyono später bei den Bezirksbehörden nachfragte, musste er einsehen, dass er hereingelegt worden war - und mit ihm die beiden Arbeitslosen. «Ich bin verantwortlich für das Unglück», seufzt Sawiyono। «Ich werde alles dafür tun, dass die Männer ihr Tattoo wieder loswerden।» Die tätowierten Arbeitslosen haben bei der Polizei Anklage erhoben und befinden sich zur Zeit im Krankenhaus in Behandlung. |
Ed Hardy-Handy
| In Zeiten, in denen Handys weit mehr sind als ein Kommunikationsgerät, hat der Mobilfunk-Provider The Phone House eine neue Kooperation geschlossen. Im Laufe der nächsten Wochen wird das Münsteraner Unternehmen das S500i von Sony Ericsson in einer Special Edition auf den Markt bringen - exklusiv in Deutschland Mit an Bord sind darüber hinaus eine Zwei-Megapixel-Kamera mit vierfachem Digitalzoom, ein MP3-Player und Bluetooth-Schnittstelle. Durch die integrierte Quadband-Antenne ist das Telefon rund um den Erdball in GSM-Netzen nutzbar. UMTS-Unterstützung fehlt allerdings. Schnelle Datenverbindungen sind aber immerhin noch über EDGE möglich. Das S500i Ed Hardy special edition soll im Laufe des Herbstes bei The Phone House bundesweit in den über 215 Shops sowie online angeboten werden. Über den Preis machte das Unternehmen auf Anfrage noch keine Angaben. Dieser soll erst im Laufe der nächsten Wochen festgelegt werden. |
Hayo Lücke - onlinekosten.de GmbH
Bundesgesetzblatt Verordnung 141: § 2.1

| Öfter kommen Eltern mit ihren 15 - 17 Jährigen Nachwuchs in unser Tattoo & Piercing Studio mit der Meinung: Sie hätten das Recht über den Körper ihres Nachwuchs zu entscheiden. Seit 2003 ist es Gesetzlich verankert. (Bundesgesetzblatt Verordnung 141: § 2.1) Das Piercen und Tätowieren bedürfen der rechtswirksamen schriftlichen Einwilligung der zu piercenden oder zu tätowierenden Person. Das Piercen von Minderjährigen bedarf zusätzlich der rechtswirksamen schriftlichen Einwilligung der mit der Pflege und Erziehung des Minderjährigen betrauten Person. Handelt es sich bei der zu piercenden Person um einen mündigen Minderjährigen, entfällt die Einwilligungspflicht, wenn zu erwarten ist, dass die gepiercte Stelle innerhalb von 24 Tagen heilt. Das Tätowieren von Minderjährigen ist verboten. |
Bundesministerium für Justitz: Infoblatt
Vine Tattoo Leg
I guess I owe the "Lovely Ms.Kim" a kiss, for the inspiration tothe many out there!! Woo hoo !!
Violin's Tattoo
memories
Over the past month, lots have been going on personally and it somewhat did affect me in lots of ways and it took my mind off completely in giving you guys out there what you need.
I am taking a break from life and looking for a fresh start but business still resumes as usual at Immortal Tattoos, Singapore.
Love ya all !!
I understood one thing -
Life is the strongest drug ; you will never know what kind of trip you are getting yourself into. Just like every other drug, to Life, there are side effects. - The Memories. - Kugan of Immortal Tattoos, Singapore !!
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