Drachen ins Gesicht tätowiert - vergebens

Zwei indonesische Arbeitslose haben sich einen Drachen aufs Gesicht tätowieren lassen, weil ein Beamter dies als Voraussetzung für eine Stelle beim Geheimdienst. Aus dem Job wurde nichts, das Tattoo blieb.



Drache im Gesicht: Einer der beiden unglücklichen Arbeitslosen
(Bild: SURYA DAILY)

Teuer bezahlt haben zwei arbeitslose Männer in Bojonegoro in Indonesien ihre Bereitschaft, um jeden Preis einen Job zu finden. Beide liessen sich einen Drachen tätowieren, und zwar mitten aufs Gesicht - weil man ihnen sagte, dies sei Voraussetzung für einen Job beim Geheimdienst.


Der Dorfälteste Sawiyono hatte den beiden Männern das seltsame Stellenangebot vermittelt, wie die indonesische Nachrichtenagentur Antara berichtet. Er behauptet, er habe eine SMS von einem Regierungsbeamten erhalten, der den beiden Männern einen Job beim Geheimdienst in Aussicht stellte. Allerdings müssten sie zuerst einen Drachen auf ihr Gesicht tätowieren lassen. Als Sawiyono später bei den Bezirksbehörden nachfragte, musste er einsehen, dass er hereingelegt worden war - und mit ihm die beiden Arbeitslosen.

«Ich bin verantwortlich für das Unglück», seufzt Sawiyono। «Ich werde alles dafür tun, dass die Männer ihr Tattoo wieder loswerden।»


Die tätowierten Arbeitslosen haben bei der Polizei Anklage erhoben und befinden sich zur Zeit im Krankenhaus in Behandlung.


Quelle: www.20min.ch

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